Tomi Adeyemi, eine nigerianisch-amerikanische Schriftstellerin, gelang 2018 mit ihrem Debütroman „Children of Blood and Bone“ ein internationaler Erfolg: Das Buch, erster Teil ihrer Fantasy-Trilogie „Legacy of Orïsha“, stieg auf Platz eins der Bestsellerliste der New York Times. Nun hat das Studio Paramount den ersten Trailer zur lange erwarteten Verfilmung veröffentlicht. Regie führt Gina Prince-Bythewood, die zuletzt den gefeierten Historien-Actionfilm „The Woman King“ (2022) inszenierte. Der Film soll am 15. Januar 2027 in die Kinos kommen.
- Der erste Trailer zur Verfilmung von Tomi Adeyemis Bestseller „Children of Blood and Bone“ ist erschienen.
- Thuso Mbedu spielt die Hauptrolle Zélie, an ihrer Seite eine Starbesetzung mit Idris Elba, Viola Davis, Chiwetel Ejiofor und Regina King.
- Autorin Adeyemi hat sich zuletzt öffentlich von der Verfilmung distanziert.
Die Geschichte spielt in Orïsha, einem fiktiven, an das vorkoloniale Westafrika angelehnten Königreich voller Magie. Im Zentrum steht die junge Zélie Adebola, gespielt von der südafrikanischen Schauspielerin Thuso Mbedu, die sich auf eine Reise begibt, um ihrem Volk die gewaltsam geraubte Magie zurückzubringen. Gemeinsam mit ihrem Bruder verbündet sie sich mit Tochter und Sohn des Königs, um gegen dessen brutale Herrschaft zu kämpfen.
König Saran hat die Magie im Land unterdrückt
Der Trailer stellt die Konfliktlinien klar heraus. „Orïsha war einst ein Land, in dem Magie durch unser Volk floss“, erklärt Zélies Mutter Jumoke, gespielt von Lashana Lynch, ihrer noch jungen Tochter. „Du wurdest mit einer Gabe geboren, die größer ist, als du weißt.“ Unter der Schreckensherrschaft von König Saran, verkörpert von Chiwetel Ejiofor, gilt die Magie dagegen als Bedrohung: „Magie ist eine eiternde Krankheit. Rottet sie aus“, fordert er.
Das Königreich ist in Clans mit unterschiedlichen magischen Fähigkeiten unterteilt. Zélie besitzt die Macht, untote Geister zu befehligen. Viola Davis spielt Mama Agba, die Zélie ausbildet: „Deine Kräfte mögen fort sein, doch das ändert nichts daran, wer du bist“, sagt sie im Trailer. „Du kannst die Magie zurückbringen.“
Eine Besetzung aus bekannten schwarzen Stars
Der Film versammelt eine Reihe bekannter britischer und amerikanischer Darsteller. Neben Mbedu, Ejiofor und Davis sind Damson Idris als Prinz Inan, Amandla Stenberg als Prinzessin Amari, Tosin Cole als Zélies Bruder Tzain sowie Regina King als Königin Nehanda zu sehen. Auch Idris Elba, Cynthia Erivo und Lashana Lynch gehören zum Ensemble.
Für Regisseurin Prince-Bythewood ist es nicht die erste Zusammenarbeit mit Teilen der Besetzung: Mbedu, Davis und Lynch spielten bereits in „The Woman King“. Der Trailer, unterlegt mit Ausschnitten von Beyoncés Song „Energy“ aus dem Jahr 2022, zeigt aufwendige Kostüme und Kampfszenen, die an Ryan Cooglers „Black Panther“-Filme erinnern. Gedreht wurde an verschiedenen Orten auf dem afrikanischen Kontinent – Prince-Bythewood wollte den Schauspielern nach eigenen Angaben eine reale Kulisse geben, um trotz der magischen Elemente einen bodenständigen Film zu schaffen.
Die Autorin geht öffentlich auf Distanz
Bemerkenswert ist, dass Adeyemi das Drehbuch zwar gemeinsam mit Prince-Bythewood verfasste, sich zuletzt jedoch öffentlich vom Film distanziert hat. In einem TikTok-Video erklärte sie kürzlich, warum sie nichts über die Verfilmung poste. „Es gibt einen Grund, warum ich nichts über die Adaption meines Werks veröffentlichen werde. Das ist alles“, zitierte sie eine eigene Nachricht.
In dem Video war zudem eine offenbar an Hauptdarstellerin Stenberg gerichtete Nachricht zu sehen: „Benutze meinen Namen nie wieder in einem Interview oder Video. Schreib mir nicht. Ruf mich nicht an.“
Die Reihe umfasst inzwischen drei Bände: Auf den Auftakt folgten 2019 „Children of Virtue and Vengeance“ und 2024 der Abschluss „Children of Anguish and Anarchy“. Produziert wird der Film von Paramount Pictures in Zusammenarbeit mit Domain Entertainment und 2.0 Entertainment als Temple-Hill- und Sunswept-Entertainment-Produktion.
Wird die Verfilmung dem Bestseller gerecht – und wie bewerten Sie es, dass die Autorin selbst auf Distanz geht? Teilen Sie Ihre Meinung in den Kommentaren.

























