Die superstarke Familie Parr kehrt zurück: Beim Disney-Fanevent D23 im kalifornischen Anaheim hat Pixar am Freitag einen ersten Blick auf „Incredibles 3“ präsentiert. Im Rahmen der Disney Entertainment Showcase enthüllten Disney-Filmchef Alan Bergman und Pixars Kreativchef Pete Docter erstes Konzeptbild sowie erste Handlungsdetails zum dritten Teil der beliebten Reihe. Im Mittelpunkt stehen diesmal die Kinder: Violet, Dash und Jack-Jack übernehmen die Hauptrollen, während sich ihr Vater Bob mit seiner eigenen Rolle in einer Welt voller Superhelden auseinandersetzt. Der Film soll im Juni 2028 in die Kinos kommen.
- Pixar zeigte auf der D23 erstes Konzeptbild und Plotdetails zu „Incredibles 3“.
- Violet, Dash und Jack-Jack rücken in den Mittelpunkt, ein neuer mächtiger Superschurke wurde angeteasert.
- Peter Sohn übernimmt die Regie von Brad Bird, der Kinostart ist für Juni 2028 geplant.
Von der Ankündigung zum ersten Bild
Der dritte Teil war bereits im August 2024 auf der D23 angekündigt worden, das Startdatum folgte im März 2026. Nun gab es erstmals konkrete Einblicke. „The Incredibles“ startete 2004 und gewann für den Auftakt einen Oscar als bester Animationsfilm. 2018 folgte „Incredibles 2“. Gemeinsam spielten die beiden Filme laut Hollywood Reporter rund 1,8 Milliarden US-Dollar (etwa 1,7 Milliarden Euro) ein.
Die Kinder übernehmen das Rampenlicht
Nach eigenen Angaben schließt der Film die Trilogie ab. „Es ist an der Zeit, dass die Kinder ins Rampenlicht rücken“, sagte Docter. Nachdem der erste Film Bob und der zweite Elastigirl gewidmet war, sind nun die ältesten Kinder an der Reihe. Violet und Dash wollen sich als echte Supers beweisen – zum Missfallen ihrer Eltern, die noch nicht überzeugt sind. Deshalb schleichen sie sich nachts aus dem Haus, um die Stadt zu beschützen, und verheimlichen dies vor ihren Eltern. Autor Brad Bird bestätigte, dass es keinen Zeitsprung geben wird, die Parr-Kinder bleiben also in ihrem ursprünglichen Alter.
Erschwerend kommt hinzu, dass die Familie Mühe hat, den kleinen Jack-Jack zu bändigen, dessen Kräfte mit dem Alter zunehmend außer Kontrolle geraten. Die Handlung knüpft an das Ende des zweiten Teils an, in dem Superhelden ihren legalen Status zurückerhielten – laut Docter dank des Unternehmers Winston Dever, der eine stark gesponserte Superhelden-Liga ins Leben ruft.
Docter deutete einen neuen Superschurken an – mächtiger als die gesamte Familie und alle Supers zusammengenommen.
„Auch wenn Supers wieder legal sind, heißt das nicht, dass alle Supers gut sind“, so Docter. Als er gerade dabei war, den Bösewicht näher zu beschreiben, wurde er von der Figur Edna unterbrochen, die ihn daran erinnerte, nicht zu viel zu verraten. Für Bob bedeutet die neue Bedrohung eine schwere Prüfung, während er mit seiner eigenen Bedeutung in einer Welt hadert, die ihn möglicherweise überholt hat.
Was als Nächstes ansteht
Craig T. Nelson kehrt als Bob Parr alias Mr. Incredible zurück, Holly Hunter spricht erneut Helen Parr alias Elastigirl. Ebenfalls wieder dabei sind Sarah Vowell als Violet, Samuel L. Jackson als Lucius Best alias Frozone und Huck Milner als Dash. Wie in den Vorgängern schrieb Brad Bird das Drehbuch, die Regie übernimmt jedoch Peter Sohn („Elemental“, „Der gute Dinosaurier“).
Sohn hat an allen Animationsfilmen von Bird mitgearbeitet und wurde nach Angaben von Bird und Pixar-Kreativchef Docter gezielt ausgewählt, um die Reihe fortzuführen. Bird selbst widmet sich unterdessen seinem lange erwarteten Projekt „Ray Gunn“, einem animierten Science-Fiction-Film, der im Dezember erscheinen soll. „Incredibles 3“ kommt im Juni 2028 in die Kinos.
Freut ihr euch darauf, dass diesmal Violet, Dash und Jack-Jack im Mittelpunkt stehen – oder hättet ihr lieber noch einmal Mr. Incredible und Elastigirl in Aktion gesehen? Schreibt uns eure Erwartungen an den dritten Teil.































